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Österr. Vereinigung Morbus Bechterew (ÖVMB) – Landesstelle Kärnten

Kuraufenthalte im Gasteinertal gaben den Anstoß, dass sich engagierte Bechterew-Betroffene Anfang der 1980er Jahre zur Österreichischen Vereinigung Morbus Bechterew (ÖVMB) zusammengeschlossen haben, um sich für Menschen stark zu machen, die wie sie selbst an Morbus Bechterew erkrankt waren. Für die Initiative der Betroffenen war es höchste Zeit, denn die Krankheit war noch wenig bekannt und daher vergingen bis zur Diagnose und Behandlung nicht selten über 10 Jahre. Therapien und der Zugang zu medizinischen Leistungen musste in vielen Fällen erst erstritten werden. Nach der Gründungsversammlung der ÖVMB im März 1984 etablierte sich in Kärnten schon bald eine sehr aktive Patientengruppe.

Die ÖVMB ist heute vorbildhaft organisiert und orientiert sich am BBB-Leitsatz „Bechterew-Betroffene brauchen Beratung – Bewegung – Begegnung“. Ein Paradebeispiel für gelungene Beratung sind in unserer Gruppe die Patientenschulungen, die vom Gasteiner Heilstollen angeboten werden. Dabei erlernen die Erkrankten Selbsthilfestrategien, um Alltag, Schule oder Beruf trotz Schmerzen, Einsteifung oder Erschöpfungszuständen meistern zu können. Thema Bewegung: In Kärnten gibt es drei sehr aktive Therapiegruppen in Klagenfurt, Villach und Wolfsberg. 50 bis 60 Personen nützen – meist einmal wöchentlich – die verschiedensten Therapiemöglichkeiten.

Die Mitglieder der ÖVMB sind bekannt für ihre positive Lebenseinstellung und tun viel für die Erhaltung und Verbesserung ihres Gesundheitszustandes. Dazu gehört auch ein gelebtes Miteinander – die Begegnung bei Stammtischen, gemeinsamen Ausflügen und Exkursionen.