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SHG Interstitielle Cystitis Kärnten

Die Ursache bei chronischen Blasenbeschwerden ist vielfach nicht nur eine Reizblase sondern eine Interstitielle Cystitis. Eine chronische, nicht bakterielle Entzündung der Harnblase, bei der Antibiotika nicht wirksam sind und bei der sich die Blasenschleimhaut auflöst. Auch bei häufig wiederkehrenden bakteriellen Infekten kann zusätzlich eine Interstitielle Cystitis vorliegen.

Die Interstitielle Cystitis bedeutet für Patientinnen zumeist schwere Einschränkungen in der Lebensqualität durch starke, brennende Schmerzen in der Blase, ständigen Harndrang und sehr häufiges Wasserlassen.

Unbehandelt, in fortgeschrittenem Krankheitsverlauf greift die Entzündung auch das Gewebe der Blasenwand mit Muskeln und Bindegewebe an. Da bei dieser Erkrankung kein Krankheitserreger im Harn diagnostiziert werden kann, wird bei Betroffenen häufig eine Reizblase vermutet und das eigentliche Krankheitsbild der Interstitiellen Cystitis übersehen. Patienten mit dieser Erkrankung warten daher oft jahrelang auf die richtige Diagnose, eine wirksame Therapie und mehr Lebensqualität.

Nach der Diagnose Interstitielle Cystitis haben Patientinnen oft viele Fragen, wie sie mit dieser Diagnose leben lernen sollen. Die Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und die Erfahrung zu machen, mit der Erkrankung nicht alleine zu sein.

Die Selbsthilfegruppe ist auch eine Anlaufstelle für Informationen  zum Umgang mit der Erkrankung, denn jede Teilnehmerin hat Erfahrungen gesammelt, die sie einbringen kann.