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Länderübergreifender Standard für „Selbsthilfefreundlichkeit“ wurde festgelegt

Das Europäische Aktionsbündnis Selbsthilfefreundlichkeit hat unter anderem zum Ziel, ein gemeinsames Verständnis von Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsstandard zu etablieren. Damit soll eine länderübergreifende Kompetenz entwickelt und das Konzept in weiteren Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens gefördert werden.

Das Konzept Selbsthilfefreundlichkeit wurde in Deutschland gemeinsam von Akteuren der gemeinschaftlichen Selbsthilfe, der Selbsthilfeunterstützung und Gesundheitseinrichtungen entwickelt. Das sogenannte „Hamburger Modell“ ist auch für Österreich und die Schweiz ein Orientierungsrahmen für die Aktivitäten zum Thema Selbsthilfefreundlichkeit, die eine systematische und strukturierte Zusammenarbeit von professionellem Sozial- und Gesundheitswesen und selbstorganisierter Selbsthilfe zum Ziel haben. Damit soll erreicht werden, dass zum Beispiel die unterschiedlichen Berufsgruppen in einem Krankenhaus  ihr berufliches  Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitern und nachhaltig den Kontakt zwischen PatientInnen und der Selbsthilfe fördern.

Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen, die sich an den Qualitätskriterien nach dem Hamburger Modell beziehungsweise an spezifischen Qualitätskriterien für den jeweiligen Versorgungsbereich orientieren und erfolgreich und auf Augenhöhe mit Selbsthilfegruppen und der Selbsthilfeunterstützung zusammenarbeiten, können sich in Deutschland und der Schweiz beim jeweiligen Bündnispartner des Europäischen Aktionsbündnis Selbsthilfefreundlichkeit – siehe unten  - um eine sichtbare Auszeichnung ihrer Selbsthilfefreundlichkeit bewerben. In Österreich übernimmt NANES die Rolle der Beratung und Begleitung von Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, die sich mit dem Thema Selbsthilfefreundlichkeit auseinandersetzen.

Das nächste Treffen des Europäischen Aktionsbündnis Selbsthilfefreundlichkeit findet im Frühjahr 2020 in Österreich statt.

 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Bündnispartner des Europäischen Aktionsbündnis Selbsthilfefreundlichkeit gerne zur Verfügung:

 

Deutschland: Antje Liesener, Bundeskoordinatorin des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen

liesener@selbsthilfefreundlichkeit.de, TEL  +49 30 890 96 254,

www.selbsthilfefreundlichkeit.de

 

Österreich: Monika Maier, Sprecherin der Initiative nationales netzwerk selbsthilfe – NANES und Präsidentin des Dachverbandes Selbsthilfe Kärnten

maier@selbsthilfe-kaernten.at, TEL +43 664 52 64 564, www.selbsthilfe-kaernten.at

 

Schweiz: Sarah Wyss, Geschäftsführerin Selbsthilfe Schweiz und nationale Projektleiterin «Selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitutionen»

s.wyss@selbsthilfeschweiz.ch, TEL +41 79 811 24 87, www.selbsthilfefreundlichkeit.ch

 

 

 

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